Aktuelles

Aktuelles vor dem 27. Juli 2024 findet ihr unter der Rubrik Archiv


Lustig ging es am Faschingswochenende im Vereinskaser der Achentaler zu.


Zwei Mitglieder des GTEV D `Achentaler zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Ramsauer Trachtler und der Patenverein D`Untersberger feiern gemeinsam den Jahrtag.

Die beiden Vereine zogen mit ihren Fahnen angeführt von der Musikkapelle Ramsau in die Pfarrkirche St. Sebastian, wo der feierliche Gottesdienst von Pfarrer Herwig Hoffmann zelebriert wurde.  Am Kriegerdenkmal legte der Vorstand Michael Brandt mit ehrendem Nachruf einen Kranz nieder, zu ehren der verstorbenen, gefallenen und vermissten  der Weltkriege, dazu salutierten die Ramsauer Weihnachtsschützen an ihrem Standplatz, dem Riesenbichel.

Im Gasthof Oberwirt gab es die Grußworte des 1. Vorstand Michael Brandt, der eine Reihe Ehrenmitglieder und Ehrengäste begrüßen durfte. Zum Höhepunkt des Festtages standen die Ehrungen der Treuen Mitglieder des Trachtenvereins auf der Tagesordnung.

 

Michael Brand ehrte 14 Trachtlerinnen und Trachtler und zeichnete sie mit Urkunden und Ehrennadeln aus. Eine  besondere Ehrung  verlas der Vorstand,  Sebastian Fendt, der 80 Jahre den Achentalern die Treue hielt, sich aber aus gesundheitlichen Gründen entschuldigt hatte. Die geehrten wurden zu den Ehrentänzen aufgefordert, die die Ramsauer Musikkapelle anstimmte.                        

Der Vorstand durfte die scheidende langjährige Jugendleiterin Katrin Stutz, die 12 Jahre intensiv die Jugendarbeit gepflegt hatte, mit dankenden Worten und einem Geschenk verabschieden. Die Kassiere Florian Rehlegger und Sepp Maltan hatten ihre Ämter aus beruflichen Gründen abgegeben, und wurden ebenso mit lobenden Worten für ihre zuverlässige Arbeit verabschiedet.                         

Der Vorstand hatte noch weitere besondere Auszeichnungen parat, und durfte zwei Vereinsmitglieder als Ehrenmitglieder des Trachtenvereins ernennen.                                                 

Margit Puritscher gehört seit 1986  in prägender Weise den Trachtenverein an, sie war 6 Jahre lang Dirndlvertreterin der Aktiven und anschließend 18 Jahre lang Jugendleiterin der Achentaler. Seit 2014 ist sie Trägerin des goldenen Ehrenzeichen der Bayrischen Trachtenjugend,  ist Beisitzerin des Vereinsausschusses, das ist eine beachtliche Leistung, die besonderes verdient, so der Vorstand und durfte ihr die Urkunde als Ehrenmitglied der Achentaler überreichen.  

Der 2. Vorstand Franz Rieder ist 1983 dem Verein beigetreten, war langjähriger Fahnenbegleiter ,  ist  Fähnrich seit 2009-2024 und  präsentierte bei kirchlichen und weltlichen Festen, bei Vereinsjubiläen, die Vereinsfahne in zuverlässiger Weise. Für diese besonderen Verdienste wurde er als Ehrenmitglied des GTEV D Achentaler ernannt.     Richard Grassl 3. Bürgermeister, gratulierte den Geehrten und überbrachte die Grußworte der Gemeinde Ramsau, und dankte dem Verein, der immer das Kulturelle Bild der Ramsau pflege.                  R.R.


Vorstand des GTEV D‘Achentaler erneut in seinem Amt bestätigt

Jahreshauptversammlung des GTEV D´ Achentaler in der Ramsau, mit Neuwahlen. Michael Brandt wurde wieder als 1. Vorstand gewählt.

 

Die Einladung zur Jahreshauptversammlung erfolgte satzungsgemäß. Traditionell wurde die Wortgottesfeier von Manfred Weber in der Pfarrkirche St. Sebastian gehalten, in der auch der verstorbenen Mitglieder des Trachtenvereins gedacht wurde.

Im Wirtshaus Waldquelle konnte der Vorstand die Versammelten begrüßen, darunter eine Reihe Ehrenmitglieder, und gab die Tagesordnung bekannt. Die Schweigeminute galt der verstorbenen Mitglieder der Achentaler.

Das Standbein der Achentaler ist gesichert, freute sich Michael Brandt und durfte zehn neue Mitglieder die Vereinsatzung überreichen, als aktive Mitglieder: Lena Baltasar, Rosina Keilhofer, Johanna Scheul, Korbinian Gschoßmann, Maxi Stöckl, Michael Wegscheider, passive Mitglieder wurden: Franziska Schwab, Angelika Zechmeister, Dr. Mathias Irlinger und Andreas Sieger.

Schriftführerin Regina Rieder ließ in Ihrem Bericht das Vereinsjahr noch einmal Revue passieren, und hob die verschiedenen Festlichkeiten hervor.

Florian Rehlegger legte den Versammelten geordnete Finanzen mit seinem Kassenbericht dar. Die Kassenprüfer und die anwesenden Vereinsmitglieder erteilten dem Kassier die Entlastung.

Jugendleiterin Alexandra Rieder konnte viel Positives von ihren Schützlingen berichten, die ein gefülltes Jahr bewältigten. Mit vielen Plattlerproben und Auftritten, und nicht zuletzt das gute Abschneiden beim Jugendpreisplatteln. Sie gab zu bedenken, dass es nicht immer leicht sei, die originale Tracht für die Kinder zu beschaffen, das ist mittlerweile ein kostspieliges Hobby und eine Herausforderung für die Eltern geworden.

Vorstand Michael Brandt blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, und erläuterte das liebgewonnene Joa ausse Festei zum Jahresausklang. Das Dreikönigssingen in der Pfarrkirche, die Gauwallfahrt nach Maria Eck, den Schützen- und Trachtenjahrtag, das Gaufest, den Volkstanzkurs der Vereinigten Trachtenvereine des Berchtesgadener Landes, das in der Ramsau beim Oberwirt stattfand, usw. Ebenso viele Termine auf der Gauebene.  Brandt bedankte sich bei der Vorstandschaft. Richard Graßl der als Wahlleiter fungierte, bat um die Entlastung, bevor er zu den Neuwahlen schritt. Dank der guten Vorbereitung vom Vorstand, konnten die Wahlen zügig durchgeführt werden. Die bisherige Vorstandschaft stellte sich fast komplett wieder zur Wahl, nur die langjährige Jugendleiterin Katrin Stutz, sowie die beiden Kassiere gaben ihr Amt ab.

Schriftlich wurden der 1. Vorstand Michael Brandt, 1. Schriftführer Regina Rieder, 1. Kassier Peter Keilhofer, alle einstimmig gewählt.  Per Handzeichen wurden Franz Rieder als 2. Vorstand, 2. Schriftführer Anna-Lena Hölzl, 2. Kassier Thomas Wildenhof und der 1. Fähnrich Anton Votz gewählt. Auch sie bekamen alle Stimmen der anwesenden 52 Mitglieder.

Mit dem Wunsch das das Tragen der Tracht sinnvoll bleibt schloss der neue und alte Vorstand die Versammlung mit dem Wahlspruch „Treu dem guten alten Brauch.“ Er wünschte allen eine stade, friedliche und erwartungsvolle Zeit, vor allem Gesundheit.

Foto: Die neu gewählte Vorstandschaft der Achentaler v. li.n.re.: Katharina Leitner (Unterstützung Jugendarbeit), Andreas Graßl (Musikwart), Andreas Stutz (Jugendwart), Alexandra Rieder (Jugendwart), Florian Rehlegger (ausgeschiedener Kassier), Michael Votz (Unterstützung Jugendarbeit), Katrin Thomae (Unterstützung Jugendarbeit), Peter Keilhofer (1. Kassier), Martha Suhrer (Beisitzer), Andreas Maltan (Beisitzer), Regina Rieder (1. Schriftführer), Franz Rieder (2. Vorstand), Hansi Graßl (Kassenprüfer), Thomas Wildenhof (2. Kassier), Margit Puritscher (Beisitzer),Michael Brandt (1. Vorstand)
Es fehlen auf dem Foto: Anna-Lena Hölzl (2. Schriftführer), Sepp Beer (Kassenprüfer), Toni Votz (Fähnrich), Sophie Votz, Stefan Koll und Maria Gschoßmann (alle Beisitzer)

Dirndlvertreterin: Katrin Thomae (v. rechts), Vorplattler: Michael Votz (2. Reihe rechts),
stellv. Katharina Maltan (v. links), stellv. Michael Wegscheider (2. Reihe links) 

 

Neuaufnahmen v. li. n. r.: Korbinian Gschoßmann, Michael Wegscheider, Lena Balthasar, Andreas Sieger, Angelika Zechmeister, Rosina Keilhofer, Johanna Scheul, Maximilian Stöckl und Vorstand Michael Brandt.
Es fehlen auf dem Foto: Franziska Schwab und Dr. Mathias Irlinger 


Der Trachtennachwuchs und die jungen Erwachsenen zeigten beim Vereinigungspreisplattln im Gebiet Berchtesgaden ihr Können

 

Als eine Art Fundament der Zukunft darf man die Buam und Dirndln der Vereinigten Trachtenvereine des Berchtesgadener Landes bezeichnen, die sich beim diesjährigen Vereinigungspreisplattln messen konnten. Für Sachverstand, Kontinuität und Spaß stehen aber auch, die Jugendleiter, Vorplatter und die jeweiligen Vereinsführungen, sowie die Eltern, die sich mit der Trachtensache identifizieren und ihre Kinder regelmäßig zu den Vereinsproben und Auftritten schicken.

So auch am letzten Sonntag, als man beachtenswerte Leistungen beim diesjährigen Preisplattln des Gebiet Berchtesgaden bestaunen konnte. Natürlich war die Aufregung bei den Kindern und den jungen Erwachsenen groß im Saal des Gasthauses Unterstein in Schönau am Königssee. Schließlich musste man sich ja nicht nur den Kammeraden der 9 Vereine stellen, sondern auch den 6 Preisrichten, denen keine Fehler entgingen. Konzentration, Haltung, Gespür für die Musik und die sauber getragene Tracht, all das musste auf die Minute genau passen, um eine möglichst gute Punktzahl zu bekommen.

Entsprechend groß war dann auch die Freude bei den Siegern in den einzelnen Altersgruppen. Aber nicht nur bei denen, auch bei den Verantwortlichen konnte man sich über 110 Buam und Dirndln, 15 Aktive und 8 Aktive Gruppen aus 5 Vereinen erfreuen. Sieger waren an diesem Herbstsonntag alle die dabei waren und sich für Tracht, Brauchtum und Tradition einsetzen und nicht zuletzt andere dafür begeistern. Auch an die Sponsoren, ohne die eine solche große Veranstaltung nur sehr schwer umsetzbar wäre, gilt ein großer Dank.

 

 

Ergebnisse:

Download
Vereinigungspreisplatteln 2024 Sieger.pd
Adobe Acrobat Dokument 49.9 KB

Geplant war er als einmaliger Auftritt vor 2 Jahren, jetzt sind die Vereinigten Trachtenvereine des Berchtesgadener Landes von der Oidn Wiesn fast nicht mehr weg zu denken.

Bereits dreimal in Folge durften die aktiven Trachtlerinnen und Trachtler der 9 Vereine aus dem Berchtesgadener Talkessel bereits dabei sein. Historische Fahrgeschäfte, drei Festzelte und althergebrachte Volksfeststimmung zeichnen das Fest auf dem Gelände der Theresienwiese aus. Genau die richtige Plattform, um das Brauchtum unverfälscht einem interessierten Publikum zu präsentieren. In diesem Jahr begleitete die „Djudrischbei Musi“ den Tross ins Festzelt Tradition. Es begann mit einem kleinen Festzug über das Gelände der „Oidn Wiesn“. Dort konnte man die Dankbarkeit und die positive Erwartung der Besucher förmlich spüren. Danach ging es auf die Tanzfläche ins Festzelt und da das Wetter es gut meinte, natürlich gleich weiter auf die Außenbühne mit dem schönen Biergarten. Die Trachtentänze und Plattler wurden stehts mit großem Applaus bedacht. Um 18:15 Uhr endete der Festreigen und um 22:00 Uhr ging es mit dem Bus und schönen Eindrücken zurück nach Berchtesgaden.


150 Jahre "Struber Weihnachtsschützen, auch da waren wir dabei.


Die Vereinigten Trachtenvereine des Berchtesgadener Landes e.V. veranstalteten einen Volkstanzkurs.

In lockerer Atmosphäre zeigte der erfahrene Vortänzer Sylvest Stöckl wie vielfältig die Chiemgauer Volkstanzkultur ist. Von „A wie Auftanz bis Z wie Zwiefacher“ gab es vieles zu erlernen. Beim Kranzl zum Abschluss im Gasthof Oberwirt in der Ramsau zeigten die Teilnehmer, was sie gelernt hatten. Organisiert wurde alles vom ersten Vorstand des GTEV D` Achentaler und Gebietsvertreter Michael Brandt.  Den Kurs als auch des Kanzl leitete der Ramsauer Sylvest Stöckl. Unter den Teilnehmern waren Interessierte aus dem ganzen Berchtesgadener Talkessel. Einige beherrschten die Tänze schon und wollte ihr können nur auffrischen, andere waren Neueinsteiger.  Volkstanz basiert auf den Grundformen Walzer, Polka und Dreher. Da die Schritte überwiegend leicht zu erlernen sind können auch die Neueinsteiger die Tänze schon bald aufs Parkett legen. Sylvest Stoeckl zeigte vor, die Teilnehmer tanzen nach und schon funktionierte es. Natürlich gab es noch den einen oder anderen Hinweis, etwa zur Tanzhaltung.  Die Grundformen des Volkstanzes, auf die auch die bei uns sehr beliebten Tanzformen Boarischer und Zwiefacher zurückgehen, können noch durch spezielle Schrittfolgen und Tanzfiguren erweitert werden. So gibt es eine große Anzahl an Tänzen, wie Italiener, Siebenschritt, Sautanz, Kikeriki und viele weitere.  Ganze 24 verschiedene Tänze studierten die Teilnehmer ein. Beim Volkstanz Kranzl zum Abschluss begrüßte zunächst Michael Brandt alle Tänzerinnen und Tänzer, er lobte nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität aller Kursteilnehmer. Ein besonderer Gruß galt den Musikanten von der Bergwasserl Musi, bei der auf der steirischen Ziach auch Gaumusikwart Markus Gromes mitspielte. Die Tanzfläche war reichlich mit weißem Tanzpulver eingestreut und so scherzte Michael Brandt an diesem heißen Spätsommerabend: "Es schaut aus als ist in der Ramsau schon der Winter eingezogen".  Michael Brandt bedankte sich noch besonders bei Silvest Stöckl für die Leitung und zeigte sich begeistert von seinem Fingerspitzengefühl und der großen Erfahrung als Volkstänzer. Ohne ihn wäre so eine Veranstaltung gar nicht möglich gewesen. Dann spielte die Musik das Begrüßungsstück, zum Auftanz einen Marsch, und dabei ging es für die Tänzer eine Runde ins Freie. Nach den ersten 7 Stücken stimmte die Musi ein Prosit der Gemütlichkeit an und es gab eine kurze Tanzpause, danach folgten weitere Stücke. Die Tänzerinnen und Tänzer waren ständig in Bewegung und weil es recht heiß war im Dirndlgwand und Lederhose war das Kanzl eine schweißtreibende Angelegenheit. Nichtsdestotrotz hatten alle große Freude am Tanzen und so sollte es auch sein. Der Schwerpunkt lag nämlich nicht nur auf die historisch korrekte Ausführung der Tanzschritte, sondern auch auf Spaß und Geselligkeit.


„Eine großartige Gemeinschaftsleistung“

Über einen neu gestalteten Vorplatz am Vereinskaser bzw. Schützenstüberl können sich ab sofort die Mitglieder der Achentaler und die Ramsauer Weihnachtsschützen freuen.

In vielen ehrenamtlichen Stunden haben die freiwilligen Helfer aus beiden Vereinen angepackt, um die umfangreichen Pflasterarbeiten in Eigenleistung auszuführen. Das alte Pflaster wurde dazu zunächst vollständig aufgenommen. Mit schwerem Gerät der Bereich großzügig ausgekoffert und von Grund auf neu aufgebaut, bis dann endlich das neue Pflaster seinen Platz fand und die Arbeiten abgeschlossen werden konnten. Eine hervorragende Leistung beider Vereine, die mit einer großzügigen finanziellen Spende vom Förderverein Ramsau e.V. und durch die Hilfe Ramsauer Firmen ermöglicht wurde, so dass hier von einer äußerst gelungenen

Gemeinschaftsproduktion gesprochen werden kann.

 

Vergelt´s Gott dafür!